VOM VOYEUR ZUM AKTEUR

Ilija Trojanow ist ein deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Verleger.

Er wurde bekannt insbesondere als Autor der Romane „Der Weltensammler“ und „Macht und Widerstand“ und ausgezeichnet mit zahlreichen Literaturpreisen, darunter dem Bertelsmann-Literaturpreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 1995, dem Marburger Literaturpreis 1996, dem Adalbert-von-Chamisso-Preis 2000, dem Berliner Literaturpreis 2007, dem Mainzer Stadtschreiberpreis 2007, dem Preis der Literaturhäuser (2009), dem Würth-Preis für Europäische Literatur (2010) und dem Carl-Amery-Literaturpreis (2011).

Seine aktuellste Veröffentlichung ist das Buch „Meine Olympiade. Ein Amateur, vier Jahre, 80 Disziplinen“ (S. Fischer Verlag), ein Bericht über die Folgen des während der Olympischen Spiele 2012 gefassten Entschlusses, alle achtzig Olympia-Sommer-Einzeldisziplinen zu trainieren und dabei halb so gut abzuschneiden wie der Goldmedaillengewinner von London.

In diesem Interview sprechen wir über die psychologische Seite des Sports, d.h. über Mentaltechniken und Herangehensweisen bei diversen Sportarten, über seine zunehmende Abneigung von bestimmten Aspekten des Leistungssports und darüber, was einen sehr guten Trainer auszeichnet.Und nicht zuletzt natürlich darüber, welche Erfahrungen und Geschichten er erlebt hat, als er sich so unterschiedlichen Disziplinen und Sportarten wie Boxen, Fechten, Kanu, Judo und Bogenschießen angenähert hat.

Mehr auf seiner Webseite  http://trojanow.de/