JOURNALISMUS UND TRAUMAGEFAHR

Schlimmer als seinen Job zu verlieren, ist sein Gesicht zu verlieren!

Fee Rojas psychotherapeutischer Schwerpunkt liegt auf einem Thema, das aktuell an Relevanz gewinnt, das aber von vielen noch nicht richtig in seiner Bedeutung wahrgenommen wird: Inwieweit sind Journalisten gefährdet, traumatisiert zu werden, weil Sie über Ereignisse berichten, die potentiell ihr psychisches Gleichgewicht umwerfen könnten? Damit zusammenhängend geht es auch um die Frage, wie man als Journalist, verantwortlich mit Menschen umgeht, die eine traumatische Erfahrung erlebt haben.

Seit Januar 2006 arbeitet Fee Rojas als Trainerin und Beraterin für das Dart Centre for Journalism & Trauma in London. Ihre Erfahrungen im Journalismus erwarb Sie sich u.a. beim WDR und beim ARD Morgenmagazin.

Seit schon mehr als 10 Jahren beschäftigt sich Fee Rojas intensiv mit dem Thema „Sekundäre Traumatisierung“. Dieses Thema ist relevant für Berufsgruppen, die mit Menschen in Extremsituationen arbeiten. Das sind neben Rettungskräften, Feuerwehrleuten, Traumatherapeuten, Journalisten auch Hebammen und Pflegepersonal.

Neben dem Training und Coaching mit Journalisten, ist ein Schwerpunkt meiner Arbeit, Schüler, Studenten und Wissenschaftler und auch andere Menschen, zu unterstützen, störende Auftrittsangst zu überwinden und das Selbstwertgefühl zu stärken.

Aktuell: Workshop auf der MEG Tagung „Berichte vom Trauma – Die Kultur der First Responder“

Ihre Homepage finden Sie hier

Shownotes

Susanne Osthoff
DART Center
Witwenschütteln
Natascha Kampusch
Christoph Feuerstein
Stopzeichen in Interviews
No-Go Liveinterview
Vermeidung der ReTraumatisierung
Steuerungskontrolle
Im Beisein einer Vertrauensperson
Tränen sind kein Stopzeichen
Katrin Hartig MDR
Zaudern muss in die Köpfe der Journalisten
Dreieck Umgang mit Betroffenen, sekundäre Traumatisierung (Umgang des Journalisten mit sich selbst), Trauma und der Journalismus
Methodenpool: Psychoedukation, EMDR, PEP, Hypnotherapie
Falsches Selbstverständnis der Profession
Wie man Abspaltung des Fühlens verhindert
Angebote sind selten, besonders für freie Mitarbeiter
ARD/ZDF Medienakademie
Philipp Reemtsma Stiftung
Gründe für Widerstände der Redaktionen
Carolin Emcke
Was ist ein Trauma?
Traumafolgestörung
Bedeutung des Zeitpunktes einer Traumaintervention
Aktuelles Beispiel: Terroranschlag auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin
Klopfen als Prävention
Gefahr der sekundären Traumatisierung
Problematik der First Responder
Selbstwirksamkeit
Dissoziation / Retraumatisierung